Allgemein
Vorsicht, Burnout? Wenn der Leistungsbeitrag nicht der Arbeitslast entspricht
von Linda Frantal
12. Juni 2018

Wer mobil am Computer arbeitet, schuftet mehr – dies besagt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln. Kritiker wie die Universität St. Gallen und die IG Metall warnen vor erhöhter Belastung von Gesundheit und Familienleben. Dem ließe sich mit Zeiterfassung gegensteuern.

Wenn die Freizeit mit der Arbeitszeit verschmilzt, arbeiten Sie höchstwahrscheinlich mobil am Computer. In einer Studie zum Thema „Mobiles Arbeiten in Deutschland und Europa“ beleuchtete das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, dass Arbeitnehmer und Freelancer mit flexiblen Arbeitsorten und -zeiten durchschnittlich vier Stunden pro Woche mehr arbeiten, als diejenigen, die fest im Büro arbeiten. Gut für die Firmen, schlecht für den Mitarbeiter? Bereits 40 Prozent der deutschen Unternehmen bieten einen flexiblen Arbeitsort an, Tendenz steigend.

Längere Arbeitszeiten, kürzere Pausen: Fehlende Messbarkeit führt zu hoher Arbeitslast

Mobile Arbeiter hätten so zudem häufiger Arbeitstage von zehn Stunden oder länger und hielten auch die Ruhezeiten von elf Stunden zwischen Arbeitstagen nicht ein. Diese Überstunden werden seltener abgegolten, da laut den Wissenschaftlern die mobilen Computerarbeiter seltener Arbeitszeiterfassungssystemen unterlägen. „Möglicherweise fällt es einigen Beschäftigten ohne Zeiterfassung auch schwerer, den Ausgleich von Mehrarbeit durch Freizeit einzufordern.“

Die tatsächlich Arbeitslast steht so bei vielen im krassen Widerspruch zum eigenen Leistungsbeitrag, da sie die Belastung nicht messen. Zwar sehen die Arbeiter am Ende des Projekts oder Monats das Ergebnis des Projekts und den Gehaltscheck auf dem Konto, doch eine direkte Messbarkeit des Leistungsbeitrags für Firma oder Kunden bleibt schwammig und ungenau.

Neue Dashboard-Module: Zeiterfassung schafft Daten, Daten schaffen Visualisierung

CoffeeCups neuestes Dashboard-Modul setzt sich mit genau diesem Problem auseinander. So sehen Sie direkt im Dashboard Ihre eigenen Arbeitslast und die Ihres Teams. Das Diagramm stellt die Arbeitslast anschaulich dar. Ihre eigene Arbeitslast sehen Sie anhand der Stunden, die Sie monatlich abarbeiteten, während die Team-Belastung bei kritischem Workload entsprechend markiert wird. So stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Mitarbeiter eine ausgeglichene Arbeitsbelastung haben.

Übrigens: Laut der IW-Studie sind diejenigen, die mobil am Computer arbeiten, durchaus mit den längeren Arbeitszeiten zufrieden. Grund dafür ist mehr Autonomie und Souveränität. Ganz unrecht haben die Kritiker von IG Metall und Universität St. Gallen allerdings nicht: Wer seine Arbeitslast nicht bewusst wahrnimmt, beeinträchtigt so schnell Gesundheit und Lebensqualität.

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