Ratgeber
Urlaub an Weihnachten oder Silvester: Was darf der Arbeitgeber?
von Thomas Reppa
7. Dezember 2017

An Heiligabend oder Silvester arbeiten macht keinen Spaß. Oft ist allerdings unklar: Muss ich eigentlich an den Tagen arbeiten? Das Arbeitsrecht verrät es.

Trotz variabler Feiertage in vielen Bundesländern ist man sich in Deutschland in einer Sache einig: Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr hat man frei. Das sind Feiertage. Anders sieht es da bei Heiligabend oder Silvester aus – diese beiden Tage sind keine gesetzlichen Feiertage.

Urlaub oder kein Urlaub – das ist hier die Frage

Ob Sie nun an Heiligabend arbeiten müssen oder nicht hängt vom Beruf ab, den Sie ausüben – oder vom Arbeitgeber. Mancher Arbeitgeber gibt einen halben Tag frei, andere wiederum einen ganzen Tag. In beiden Fällen argumentiert der Arbeitgeber, dass übers Jahr eh viele Überstunden angefallen seien, die so abgebaut werden könnten. Schließlich legt in den seltensten Fällen der Arbeitnehmer nach genau acht Stunden die Feder weg, wenn noch etwas zu erledigen ist.

Ist dies in Ihrer Firma allerdings nicht der Fall, gilt die Regelung wie für jeden anderen Arbeitstag auch. Dann müssen Sie auch an diesen Tagen Urlaub nehmen, wenn Sie nicht arbeiten wollen. Dann gibt es auch Branchen, die von Heiligabend oder Silvester profitieren – etwa der Einzelhandel bei letzter Minute-Einkäufen. 

Ansonsten gilt generell für Arbeitnehmer, die nicht unter Paragraf 10 im Arbeitsgesetz fallen und keinen abweichenden Regeln unterliegen, folgendes im Jahr 2017:

24. Dezember 2017 – Heiligabend: Sonntag
25. Dezember 2017 – 1. Weihnachtsfeiertag: bundesweiter Feiertag
26. Dezember 2017 – 2. Weihnachtsfeiertag: bundesweiter Feiertag
27. bis 29. Dezember 2017: 3 Arbeitstage
30. September 2017: Samstag, Arbeitstag nur bei 6-Tage-Woche
31. Dezember 2017 – Silvester: Sonntag
1. Januar 2018 – Neujahr: bundesweiter Feiertag

Urlaubsplanung an Feiertagen einfach gemacht

Gerade an den drei Feiertagen zwischen den Jahren wollen dann viele frei haben. Damit es weder ungerecht zugeht noch zu personellen Engpässen in der Firma kommt, brauchen Sie also ein passendes Urlaubsplanungstool.

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