Allgemein
Umdenken erforderlich: Deutsche Firmen verpassen Zukunftschancen
von Thomas Reppa
22. September 2017

Vermutlich solltest du deinen Führungsstil ändern. Vermutlich sollte deine Firma agiler werden. Agilität und agile Methoden sind nach wie vor für viele Deutsche schwammige Buzzwords. Dabei bringen Methoden wie Scrum, Design Thinking oder Holokratie signifikante Vorteile für Unternehmen.

Agile Methoden sind eine Grundvorraussetzung für ein funktionierendes Unternehmen im Jahr 2017. Das finden zumindest Haufe-Geschäftsführer Joachim Rotzinger und Pomerit-Geschäftsführer Kai Anderson. „Die Markt- und Kundenanforderungen haben sich geändert, Produktzyklen werden kürzer, Kundenbedürfnisse individueller.“, erklärt Rotzinger im Interview mit Personalmagazin. Der Haufe-Geschäftsführer zieht daraus einen logischen Schluss: Die Unternehmen in Deutschland müssen agiler werden.

Ein realistisches Bild vom aktuellen Status-Quo erhoffen sich Rotzinger und Anderson vom Agilitätsbarometer 2017 – eine Studie, welche die Geschäftsführer in Kollaboration mit FOM Hochschule für Oeknonomie & Management in Bonn ausarbeiten ließen. Laut dem Agilitätsbaromenter sind die Unternehmen im DACH-Verband nicht so agil, wie sie es selbst von sich glauben. Zudem scheint sich die Kenntnis von agilen Methoden auf die Führungskräfte zu beschränken.

Studie zeigt: Agile Methoden sind im Kommen

Dennoch bekommen Scrum, Design Thinking und Co. immer mehr Bedeutung. So zeigt die Studie im Vergleich zum Agilitätsbarometer 2016, das der Trend „agile Methoden“ von mehr Firmen aufgegriffen wurde, auch wenn es sich momentan noch auf einzelne Abteilungen beschränkt und weniger den gesamten Betrieb umfasst. Für Rotzinger und Anderson eigentlich unverständlich, da die Agilität entscheidende Vorteile für Firmen hat. So werden sie unter anderem eingesetzt, um Prozesse zu optimieren, Kosten zu senken und auf Kundenbedürfnisse individueller und schneller einzugehen.

Im Unternehmensalltag bedeuten agile Methoden allerdings etwas anderes. So erklärt Computerwoche-Experte Oliver Laitenberger, dass in einem agilen Unternehmen die Menschen sich um die Aufgaben und die Führung sich um die Menschen kümmere. Dafür braucht es laut dem Agilitätsbarometer 2017 jedoch vor allem eines: ein Umdenken in der Unternehmenskultur. So sind sich die Studienteilnehmer einig und nennen als Grund für die fehlgeschlagene Umsetzung von agilen Strukturen die Organisation und die Menschen des Unternehmens. An der Technologie, etwa den entsprechenden Tools, fehle es nur laut 13 Prozent der Befragten. Auffällig ist hier: Die Studie zeigt von Branche zu Branche nur marginale Unterschiede bei den Veränderungsbarrieren.

CoffeeCup als Tool für dein agiles Unternehmen

Das ist ja auch richtig: Schließlich gibt es diverse Tools, die ein agiles Unternehmen unterstützen. So etwa auch CoffeeCup. Agilität braucht Transparenz. CoffeeCup schafft Transparenz, für Manager und für Mitarbeiter. Im Dashboard sieht alle Teammitglieder in Realtime die für sie relevanten Kennzahlen. Während der Manager sich auf die wesentlichen Aufgaben wie Mitarbeiter- und Projektführung konzentrieren kann, sehen die Mitarbeiter stets Ihren eigenen Leistungsbeitrag und wie sich dieser auf das Projekt auswirkt.

Wir bei CoffeeCup nutzen die agile Methoden Scrum und Kanban. Freilich unterstützt uns unsere eigene App dabei, das Unternehmen offen und mit flachen Hierarchien nach vorne zu bringen. Das Umdenken in der Kultur ist nur der erste Schritt, doch CoffeeCup kann bei eben diesem entscheidenden Schritt helfen.

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