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Transparenz bei Kosten: Verarschen Sie Ihre Kunden nicht!
von Thomas Reppa
23. Oktober 2017

…oder: Wie mein Papa an das Rezept für die besten Chocolate-Chip-Cookies der Welt gekommen ist

Oliver Pocher monierte vor Jahren für Media Markt: „Lass dich nicht verarschen, vor allem nicht beim Preis.“ Eine Frau aus den USA ließ genau dies mit sich machen – und deswegen bäckt mein Papa jetzt die besten Chocolate-Chip-Cookies der Welt. Die Geschichte lehrt uns, wie wichtig Transparenz ist. Gerade wenn’s ums Geld geht.

Mein Papa macht die besten Chocolate-Chip-Cookies der Welt. Bei jedem Bissen breitet sich ein schokoladig-nussiger Geschmack im Mund aus. Der saftige Teig mit herben Stückchen dunkler Schokolade vermengen sich zu einer bittersüßen Melange. Ein Keks ist so reichhaltig wie eine Powerbar. Doch nach einem Cookie will ich trotzdem mehr davon essen, obwohl ich schon satt bin. Papas Cookies sind einfach nur der helle Wahnsinn. Und ich mag süße Sachen noch nicht einmal wirklich.

An das Rezept kam mein Dad Ende der 90er über eine Kettenmail. Ja, Sie haben richtig gelesen. Mein Papa bekam das Rezept für seine Signature-Kekse per Spam geschickt. Die Mail beinhaltete nicht nur das Rezept, sondern auch eine Erklärung.

Täuschung statt Transparenz: Wie Susie 250 Dollar und eine Bäckerei Lehrgeld gezahlt hat

Eine amerikanische Frau, nennen wir sie Susie, war mit ihrer Tochter auf Durchreise im Bundesstaat Texas. Dort kaufte sie in einem Lokal für sich und ihre Tochter ein paar Chocolate-Chip-Cookies. Mutter wie Tochter waren von den Keksen hellauf begeistert. Kurzerhand fragte Susie die Kellnerin, ob man denn zusätzlich zu den Cookies auch das Rezept haben könne. Sie erklärte, dass sie es zwar nicht zu verschenken, aber definitiv zu verkaufen sei. „Wie viel kostet es denn?“, wollte Susi wissen. „Zwei fünfzig.“, antwortete die Kellnerin. „Packen Sie’s mir auf die Rechnung.“, lachte Susie.

Keine Transparenz beim Cookie-Kauf: Ein Scan der ausgedruckten E-Mail und der frisch gebackenen Cookies in der Dose. Foto: Mama Maehner

Transparenz bei den Kosten: CoffeeCups Preis ist einfach errechenbar

Ich wäre eine schlechte Journalistin, wenn ich die Geschichte nicht wenigstens gegoogelt hätte. Und siehe da – bei der Anfrage „250 Dollar cookies“ wurde ich fündig. Von der New York Times bis hin zu kleinen Food-Blogs verbreiten alle die Story und das Rezept. Laut Marcus Neimann, dem Restaurant mit den Cookies, sei die Geschichte nicht wahr. Sie veröffentlichten das Rezept umsonst auf ihrer Webseite (hätte ich an ihrer Stelle auch so gemacht).

Ob die Story aus der Kettenmail nun stimmt oder nicht, wir können aus ihr lernen: Eine klare Kommunikation und Transparenz ist in allen Lebenslagen wichtig – besonders, wenn es um Geld geht. Deswegen sind unsere Preise bei CoffeeCup klar und einfach strukturiert. Aktuell ist die Software noch gratis. Mit Abschluss der Beta-Phase zahlen Sie pro Person pro Monat 8 Euro. Darin sind die Mehrwertsteuer und sämtliche andere Gebühren enthalten. Keine versteckten Kosten, kein 250-Dollar-Aufschlag, kein Grund zu Jammern. 

Übrigens: Das Originalrezept hat mein Papa mittlerweile modifiziert, um es weniger amerikanisch, leckerer und etwas gesünder zu machen. Auf Anfrage geb ich’s Ihnen gerne.

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