Management
Sind wir nicht alle ein bisschen Gamer? Die Gaming-Trends 2017
von Thomas Reppa
6. Oktober 2017

Immer mehr Menschen zocken: Das weiß zumindest die Bitkom-Studie „Gaming-Trends 2017“. Diesen erhöhten Spieltrieb sollten deswegen auch Unternehmen vermehrt in den Alltag integrieren.

Arbeiten Sie noch oder zocken Sie schon? Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom steigt die Zahl der deutschen Gamer. Die „Gaming-Trends 2017“ zeigen uns, dass im Vergleich zum Vorjahr der zockende Prozentsatz der deutschen Bevölkerung langsam aber stetig steigt (von 42% auf 43%). Zeitmangel ist dabei ist der Hauptgrund, nicht zu spielen.

Gaming-Trends 2017: Unternehmer sollten umdenken

Die Ergebnisse dieser Studie bedeutet nicht nur steigende Umsätze für die Gaming-Industrie. Sie zeigt zudem, dass Spiele immer mehr in unseren Alltag integriert sind. Für Manager bedeutet es ein Umdenken: Sollte ich Gamification in meinen Arbeitsalltag integrieren? Und wie mache ich das am besten?

Dafür gibt es mehrere Ansätze. Wie schon im August berichtet, nutzen einige Firmen gamifizierte Fortbildungs-Programme. Dieses simuliert eine Sims-artige Welt, in welcher der Mitarbeiter bestimmten Themen weitergebildet werden. Als Belohnung bekommen die Teilnehmer Münzen, mit denen sie ihre Welt ausbauen können.

Gamification mit Badges: Gaming-Trends von Empfehlungsapps

Ein weiteres Gamification-Prinzip ist das Badge-System. Badges fungieren wie eine virtuelles Fleißkärtchen. Swarm, eine location-basierte App des yelp-ähnlichen Empfehlungsdienstes Foursquare, basiert auf diesem Prinzip. Swarm nutzt die Datenbank seines großen Bruders Foursquare und lebt von dem Trieb seiner Nutzer, an ihren aktuellen Standorten einzuchecken. Die App sammelt dann die Art der Location – sei es ein italienisches Restaurant, eine Konzerthalle oder ein Pub.

Pro Check-in gibt’s Punkte, die sich direkt im Highscore und bestimmten Badges wiederspiegeln. Meiste Besuche beim Sushi-Laden, beim Lasertag, und so weiter. Das Prinzip kann auf die Arbeit übertragen werden: Badges für Early Birds, die vor 8.00 Uhr morgens aufschlagen, oder Nachteulen, die nach 19.00 Uhr abends noch im Büro sitzen. Dies sind nur zwei Beispiele, aber der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Auch CoffeeCup verfolgt einen Gamification-Ansatz – etwa mit den Dashboard-Modulen, der optischen Aufbereitung der Reports und der digitalen Personalakte. Wer CoffeeCup nutzt, implementiert also spielerische Methoden für Prozesse, die normalerweise eher Pain-Points sind: Zeit- und Abwesenheitserfassung, Monitoring und Controlling.

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