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Plattform-Ökonomie als Umsatztreiber – leider nicht in Deutschland
von Linda Frantal
11. April 2018

Digitale Plattformen setzen Milliarden von Euros in unterschiedlichen Branchen um. Diese sogenannte Plattform-Ökonomie gehört zu den wichtigsten Entwicklungen der heutigen Zeit. Über die Hälfte der Unternehmen geben allerdings an, noch nie etwas von digitalen Plattformen gehört zu haben.

“Ignorance is bliss” heißt es so schön im Englischen, zu Deutsch “Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.” Nach diesem Motto agieren mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen wenn es um Plattform-Ökonomie geht. Laut des Digitalverbands Bitkom haben 54 Prozent der Geschäftsführer von Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten diesen Begriff noch nie gehört. Dabei basieren bereits fünf von zehn der wertvollsten Unternehmen weltweit auf digitalen Plattformen.

Musterknabe Apple: So geht Plattform-Ökonomie

Nehmen wir doch eines dieser Unternehmen, um den Begriff der Plattform-Ökonomie zu erklären: Apple. Mit der Einführung erst des iPods schuf Apple iTunes, eine Plattform auf der Musiker ihre Musik digital verkaufen konnten. Dieses Prinzip entwickelte der Konzern weiter und führte mit dem iPhone den App-Store ein. Dieses digitale Ökosystem setzt jährlich Milliarden von Euros um – allerdings nicht nur für Apple. Apple kassiert von jeder App nur einen Prozentsatz, der Hauptumsatz geht an die Entwickler selbst. Mit dem App-Store schuf Apple also eine Plattform, aus der jeder einen Nutzen zieht: Die Entwickler, die ihre Produkte darauf verkaufen, die Nutzer, welche die Apps benutzen und natürlich Apple selbst.

Laut Bitkom vernachlässigen deutsche Unternehmen die Plattform-Ökonomie schändlich. So haben nur 43 Prozent aller Befragten überhaupt den Begriff schon einmal gehört. Von diesen Unternehmen betreiben aber nur zehn Prozent selbst eine Plattform. Freilich ist nicht für jedes Unternehmen eine Plattform relevant. Aber um dies festzustellen, müssen sich die Firmen überhaupt erstmal mit dem Thema auseinander setzen. “Jedes Unternehmen braucht dringend eine Digitalstrategie”, so Bitköm-Präsident Achim Berg, “und Teil einer solchen Strategie muss auch die Beschäftigung mit dem Thema Plattformen sein.”

CoffeeCup als zentrale Plattform ihres Unternehmens

Auch wir von CoffeeCup setzen uns regelmäßig mit diesem Thema auseinander. Idealerweise bildet CoffeeCup die zentrale Instanz zur Steuerung Ihrer Firma – deswegen besteht auch etwa schon eine Integration zu ihren digitalen Kalendern und eine Jira-Integration. Wir arbeiten stets daran, CoffeeCup als zentrale Plattform Ihres Unternehmens zu verbessern. Haben Sie noch weitere Vorschläge dafür? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns jederzeit über Feedback.

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