Management
Personalwesen am Puls der Zeit: 8 HR-Trends für 2018
von Thomas Reppa
5. Februar 2018

Unsere Gesellschaft ändert sich und somit auch das Personalwesen. Der Bundesverband der Personalmanager legte deswegen Anfang des Jahres ein Konzeptpapier zu den HR-Trends 2018 vor. Dieses beschäftigt sich mit den Entwicklungsfeldern in Human Resources und zeigt, wo hier noch Entwicklungschancen sind.

Personalführung und -organisation ist ein riesiges Thema in allen Unternehmen. Egal, ob Ihre Firma nun eine eigene Personalabteilung oder einen dedizierten Personaler beschäftigt oder nicht – wer Menschen anheuert, muss diese entsprechend verwalten. Das bedeutet auch, dass er oder sie sich mit den wichtigen HR-Trends beschäftigen sollte. Diese acht Themen kommen laut Bundesverband der Personalmanager (BPM) künftig auf alle Unternehmen zu.

HR-Trend 1: Arbeitsorganisation 4.0

Teamwork is key: Der BMP stellte fest, dass die Organisation der Zukunft mehr denn je auf Kollaboration aufbaue, weswegen Aspekte wie Hierarchien, Führung oder Aufgabenverteilung Grundlegen überdacht werden müssten. Besonders der Einsatz von freien oder ortsfernen Mitarbeitern fordert solche Überlegungen. Dennoch gibt es hier bereits Lösungen: Modelle wie Agilität, Design Thinking oder Holacracy bieten gute Ansätze für eine moderne Arbeitsorganisation.

HR-Trend 2: New Work

Unser Lieblingsthema New Work wurde auch von der BPM aufgegriffen. Auch der Verband erkannte die Notwendigkeit, über dieses Thema zu sprechen. Man müsse als Arbeitgeber also auch auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter hören. Und das unabhängig von der Unternehmensgröße, von der kleinen Klitsche bis zum großen Konzern. Angebote wie Homeoffice, Jobsharing oder Sabbaticals gehören hier unbedingt dazu. Freilich braucht es hierfür auch einen gesetzlichen Rahmen – eine Aufgabe, den sich unsere neue Regierung unbedingt widmen sollte.

HR-Trend 3: Datenschutz und Datenauswertung

Ein viel diskutierter Punkt. Am 25. Mai verstreicht die Übergangsfrist für die Implementierung der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordung. Diese beschäftigt sich mit dem Speichern und der Verarbeitung von Mitarbeiter- und Kundendaten. Solch ein Gesetz wird auch allerhöchste Zeit, da durch die neuen Technologien immer mehr personenbezogene Daten auf Verfügung stehen. Freilich müssen Ihre Mitarbeiter wissen, was mit ihren Daten geschieht. CoffeeCup hat diese Richtlinien übrigens schon im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzt.

HR-Trend 4: Gender Diversity

Ein vertrauenswürdiges Unternehmen ist ein transparentes Unternehmen, so der BPM. Deswegen müsse auch etwa die Gleichstellung in den Unternehmen gefördert und die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen geschlossen werden. Das neue Entgelttransparenzgesetz sei deswegen eine Chance für alle Unternehmen.

HR-Trend 5: Digitale Weiterbildung

Damit Deutschland als Wirtschaftsstandort weiterhin attraktiv bleibt, muss es auch künftig in Bildung investieren, vor allem aber digitale Bildung. Deswegen sollten sich die HR-Manager von Unternehmen auch um gute Weiterbildung der Mitarbeiter kümmern. Dazu gehört unter anderem, in Echtzeit zu lernen. Mitarbeiter sollen also direkt am Arbeitsplatz mit Neuerungen konfrontiert werden und sich so darauf einstellen können. Wesentliche Ansätze bezeichnet das BPM etwa als das sogenannte lebenslange Lernen, individuelle Weiterbildungsangebote und Blendet-Learning-Angebote.

HR-Trend 6: Mitbestimmung und Mitarbeiterbeteiligung

Mit der Änderung von Hierarchien und anderen Strukturen entwickelt sich auch die Lösungen der Mitarbeitervertretungen. Deswegen sollte sich HR-Abteilungen auch aktiv mit einer Modernisierung von etwa Betriebsräten beschäftigen. Auch ein Betriebsrat funktioniere so etwa mit agilen Methoden.

Zudem sollten Personaler auch Programme zur Mitarbeiterbeteiligung ausarbeiten. Dies könnte sich in Aktienbeteiligungen oder Bonusauszahlungen äußern. Diese stärken laut BPM das Gemeinschaftsgefühl und auch die Leistungsbereitschaft mit Mitarbeitern.

HR-Trend 7: Modernes Recruiting

Unser Arbeitsmarkt entwickelt sich immer mehr zum Bewerbermarkt. So schätzt der BPM ein, dass auch der Wettbewerb um die besten Köpfe immer härter werde. Recruiter sollten sich deswegen eher als Dienstleister und die Kandidaten als Kunden sehen. Somit müsse es grundlegende Änderungen im Bewerbungsprozess gehen: Im Sinne des sogenannten Recruitainment werde der Prozess für die Bewerber so angenehm wie möglich oder gar als Erlebnis gestaltet. Zudem solle die HR-Abteilung stets an der Arbeitgebermarke feilen, unscheinbarer Potentiale besser erkannt und gefördert und Talentpools aufgebaut werden.

HR-Trend 8: Automatisierung

Die Digitalisierung birgt gerade für HR-Abteilungen viele Chancen. Große Firmen profitieren etwa vom Einsatz von HR-spezifischen Chatbots, welche die häufigsten Mitarbeiter- und Bewerberfragen direkt beantworten können. Business-Intelligence-Programme wie CoffeeCup geben Mitarbeitern einen direkten Einblick in ihre digitale Personalakte. Dennoch gilt gerade für die Personaler: Wenn Sie von den Mitarbeitern eine Change-Mentalität einfordern, dann sollten sie diese auch vorleben. Deswegen sollte auch HR immer auf dem neuesten Stand der Technik sein, Digitalkompetenzen aufbauen und den eigenen Bereich modernisieren.

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