Allgemein
Nach Jamaika: Wir müssen jetzt selbst Verantwortung übernehmen
von Thomas Reppa
20. November 2017

In Deutschland wird es keine Jamaika-Koalition geben. So viel steht nach Ende der Sondierungen zwischen Union, FDP und Grünen am Sonntag den 19. November fest. Wenn die Politik keinen Konsens zu Zukunftsthemen wie der digitalen Transformation und dem Klimawandel finden kann, bedeutet es für Bürger, Kommunen und vor allem die Unternehmen: Selbst Verantwortung übernehmen.

Zwischen Euphorie und Depression bewegen sich Montagmorgen die Stimmen auf Twitter. Es wird analysiert, über das Ende von Angela Merkel spekuliert, das Ergebnis von Neuwahlen prophezeit. Das Scheitern der Sondierungen der sogenannten Jamaika-Koalition schaffte nicht nur einen bescheuerten Hashtag (#Nomaika), sondern auch viele Emotionen. Dabei müssen wir gerade jetzt nüchtern und sachlich bleiben. Freilich, ein Deutschland ohne stabile Regierung ist nicht gut. Doch genau das zeigt eben auch, dass wir uns wie die mündigen Bürger verhalten müssen, die wir eigentlich sind. Wenn wir bestimmte Ziele erreichen wollen, müssen wir eben mehr dafür tun, als nur unsere Stimme am Wahltag abzugeben.

Wir stehen in der Verantwortung – und das kann funktionieren

Gerade in Sachen Klima und Digitalisierung lässt sich auf lokaler Ebene oft mehr ausrichten als gedacht. So priorisierte etwa die oberbayerische Stadt Pfaffenhofen an der Ilm das Thema Klimaschutz und stellte in weniger als einem Jahrzehnt die Stromversorgung der Stadt fast komplett um. Aktuell erzeugt die kleine Kreisstadt 70 Prozent des Stroms im Pfaffenhofener Netz aus lokalen, sauberen Energiequellen: Windkraft, Biomasse-Heizkraft, Wasserkraft und Solarenergie. Bis 2021 will die Kommune die Stadt zu 100 Prozent aus unabhängig und sauber versorgen. Natürlich stoppt das nicht gleich die globale Erwärmung. Doch bringt Deutschland etwas näher an die Einhaltung des Pariser Abkommens.

Genau so sieht es mit einem anderen Trendwenden-Thema aus: “Die Digitalisierung wartet nicht auf Deutschland.”, erklärte Achim Berg, Präsident des Digitalverbands Bitkom nach Fehlschlagen der Koalitionsverhandlungen. Da hat er Recht. Deswegen ist es unbedingt wichtig, dass auch das Thema digitale Transformation von den Kommunen in Angriff genommen wird. Die Stadt Hamburg macht dies vor. Mit der Schaffung eines Chief Digital Officers entsteht direkt innerhalb der Senatskanzlei ein Amt, welches die digitale Transformation zur Chefsache macht. Wenn die Bundesregierung sich bei diesen Themen zu langsam bewegt, dann muss hier eben in den Kommunen investiert werden.

Digitale Transformation: Das kann Ihr Unternehmen jetzt tun

Die digitale Transformation passiert, jetzt. Deswegen reicht es nicht, wenn die Politik sich alleine damit beschäftigt. Auch die Unternehmen müssen ihren Teil dazu beitragen und sich mit dem Thema beschäftigen. Da müssen sich dann eben Datenschutzbeauftragte mit der Datenschutz-Grundverordnung auseinander setzen. Oder Software zur Automatisierung der Prozesse eingesetzt werden, wenn in Deutschland durch administrative Aufgaben 28,2 Milliarden Euro Produktionsverluste gemacht werden.

Als kleines oder mittleres Unternehmen können sie vor allem eines tun: Verhalten Sie sich, wie der mündige Bürger, der Sie sind. Ist die Datenschutz-Grundverordnung für Sie relevant? In 99 Prozent der Fälle ist die Antwort “ja”. Setzen Sie sich hin damit auseinander. Analysieren Sie den Digitalisierungsgrad Ihres Unternehmens – Ihre Datennutzung, Ihre Softwarenutzung, Ihre Konnektivität. Besteht dann Klarheit hilft CoffeeCup Ihnen mit seiner effizienten Datenbasis und Funktionen bei der Automatisierung der Prozesse und der Digitalisierung Ihrer Strukturen. Machen Sie die Augen auf. Die Mittel existieren bereits, Sie müssen sie nur nutzen.

Ach ja – und wenn schon schlechte Wortspiele mit dem “Ja” in “Jamaika” getrieben werden, dann doch bitte #Neinmaika. Oder baierisch eben #Namaika. Alles andere wäre inkonsequent.

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