Management
Gleitzeit ohne Probleme: So organisieren Sie flexible Arbeitszeiten
von Linda Frantal
22. März 2018

Flexibilität im Arbeitsleben ist ein wichtiger Punkt für viele Mitarbeiter. Sie wollen sich den Tag so einteilen, wie es Ihnen am besten passt. Gleitzeit ist das Stichwort. Wenn das richtig organisiert wird, kann es das Arbeitsklima positiv beeinflussen.

Frühmorgens einen Termin bei der Bank oder Abends auf einem Event verabredet: Das Arbeitsleben findet heute nicht mehr zwischen 9 und 17 Uhr statt, sondern passt sich an. Je nach Typ wollen Mitarbeiter aber auch einfach zu anderen Zeiten mit dem Arbeiten anfangen. Der Frühaufsteher ist gerne schon um 7 Uhr im Büro, während die Nachteule lieber bis 20 Uhr am Schreibtisch sitzt. Das Zauberwort heißt deswegen Gleitzeit. Der Arbeitgeber lässt den Arbeitnehmer also entscheiden, wann er oder sie arbeiten möchte.

Gleitzeit: Wie setzen Sie es am besten um?

Egal, ob Ihre Mitarbeiter eher gerne früh oder spät arbeiten, zu bestimmten Meetings sollten alle anwesend sein. Deswegen ist es sehr sinnvoll, eine Kernarbeitszeit einzuführen. In so mancher Redaktion findet die Themensitzung beispielsweise um 9 Uhr morgens statt. Bei dieser sollten alle anwesend sein, weswegen die Kernarbeitszeit in dem Fall zwischen 9 und 15 Uhr sein könnte.

Daraus ziehen Sie als Arbeitgeber direkte Vorteile: Ihre Mitarbeiter können so Privates und Arbeit besser kombinieren. Doch nicht nur die Freizeitplanung, auch auf dem Arbeitsweg haben die Mitarbeiter so mehr Freiheit. So können sie etwa der Rush Hour auf der Straße oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ausweichen. Das resultiert direkt in einer höheren Zufriedenheit der Mitarbeiter – und zufriedene Mitarbeiter leisten mehr.

Gleitzeit fordert allerdings auch eine verstärkte Kommunikation zwischen den Teammitgliedern. Wenn der Getränkelieferant erst um 16.30 Uhr kommt, können nicht alle schon um 16 Uhr Feierabend machen. Deswegen sollten Sie sich mit Ihren Teammitgliedern absprechen.

Zudem kommt mit der Gleitzeit ein höherer organisatorischer Aufwand. Da nicht alle zur selben Zeit im Büro anwesend sind, muss der Arbeitnehmer entweder auf Vertrauensarbeitszeit oder elektronischer Zeiterfassung zurück greifen. Gesetzlich ist weder das eine, noch das andere direkt vorgeschrieben, so Martin Fink, Fachanwalt für Arbeitsrecht für das Unternehmermagazin Impulse. Trotzdem solle der Mitarbeiter seine geleistete Arbeit dokumentieren, weswegen elektronische Zeiterfassung das Problem am ehesten löst.

Zeiterfassung als Lösung für Gleitzeit

Ähnlich wie bei einem Girokonto haben die Mitarbeiter ein Arbeitszeitenkonto. Diese Stunden sollte der Mitarbeiter eben abarbeiten. Arbeiten sie mehr als das vertraglich festgelegte Kontingent, holen sie diese Überstunden einfach zu einer weniger geschäftigen Zeit rein – und umgekehrt.

Dank intelligenter Verarbeitung der Daten ermöglicht CoffeeCup den Mitarbeitern und Managern, das Arbeitszeitenkonto genau im Blick zu haben. So wissen Sie jederzeit, ob Ihre Arbeitszeit unter dem Soll liegt oder ob Sie zu viel arbeiten. Dies verschafft Ihnen und Ihrem Team Transparenz und gleichzeitig Vertrauen.

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