Allgemein
Gamification in Unternehmen: Spielerisch Leistung steigern
von Thomas Reppa
16. August 2017

Wenn sich Arbeit nicht mehr zwingend wie Arbeit anfühlt, kann das mehrere Gründe haben: Man liebt seinen Job, hat quasi Hobby zu Beruf gemacht oder integriert spielerische Prozesse in den Arbeitsalltag, kurz: Gamification. Ein nicht mehr ganz so neuer Trend, kurz erklärt.

Der Spieltrieb im Menschen stirbt nie so ganz aus. Das sehen wir an den unzähligen Handyspielen, die eben nicht nur von Kindern und Jugendlichen gezockt werden. Oder an Verkaufszahlen von Konsolen wie Nintendo Switch, Playstation und der Xbox. Gerade die hochklassigen Konsolen wie die PS4 Pro finden hauptsächlich auch den Absatz unter Erwachsenen. Diesen Spieltrieb in der Arbeit oder bei Fortbildungen zu nutzen, ist ein essentieller Prozess um diesen potentiell drögen Alltag aufzuwerten.

Farmville für Firmen: Spielerisch Lernen und Leistung erbringen

So nutzt etwa die Firma Bayer in der klinischen Forschung schon Gamifiaction-Ansätze, um etwa seine Mitarbeiter fortzubilden. Die Mitarbeiter, etwa Andreas Kaiser, nutzen den webbasierten Lehrgang “Module X”, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. In mehreren Kapiteln lernen Kaiser und seine Kollegen spielerisch über Finanzen, Steuern und Controlling: Als Mister Science spazieren sie von Level zu Level in einem virtuellen Fabrikgelände und bekommen zur Belohnung Münzen, mit der sie in alter Sims-Manier ihr eigenes virtuelles Fabrikgelände aufbauen können, wie sie wollen. Jedes Gelände sieht anders aus: Restaurants, Theater, Kindergärten… Es ist wie Farmville für die Firma.

Dies klingt nun nach einem neuen Konzept – ist es aber nicht. Auch der Mitarbeiter des Monats ist nichts anderes als ein Ansporn, Gamification, die Leistung im Arbeitsalltag zu steigern. Nun ist dies aber noch relativ platt. Der Spieltrieb im Menschen sollte subtil angeregt werden. Etwa wie von Amazons Kindle – die kleine Notiz in der linken unteren Ecke des Ebook-Readers zeigt etwa die verbleibende Lesedauer an. Das spornt an, schneller zu sein, als von Amazon berechnet.

Gamification bei CoffeeCup: Die Digitale Personalakte ist etwa von Computerspielen inspiriert

Gamification bei CoffeeCup: Wenn Arbeit sich nicht wie Arbeit anfühlt

Auch CoffeeCup nutzt Gamification-Elemente im Design. So ist etwa das Dashboard so angelegt, dass jederzeit der Fortschritt eines Projekts angezeigt und mit dem Stand des Vormonats verglichen wird. Dies motiviert subtil dazu, den Vormonat übertreffen zu wollen. Auch sind etwa die digitalen Personalakten der Mitarbeiter von Rollenspiel-Profilen wie etwa in Morrowind oder World of Warcraft inspiriert. Diese Videospiel-Elemente lassen den Mitarbeiter ganz anders an seine Arbeit rangehen. Sie sehen den Job als Spiel. Und spielen macht Spaß.

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