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Finanzen, Kunden und Co.: Essentielle KPIs zur Steuerung deines Businesses
von Thomas Reppa
20. September 2017

Als Manager einer Firma stehst du tagtäglich vor wichtigen Entscheidungen. Diese triffst du auf Basis von Daten, den Key Performance Indicators (Business-KPIs). Dahinter steckt jedoch mehr als nur Umsatz und Gewinn, was gerade viele ältere Firmen nicht erkennen.

Der deutsche Konjunkturmotor brummt, Unternehmen sind profitabel. Das erkennt man unter anderem auch daran, dass 2017 bisher weniger Unternehmen Insolvenz anmelden mussten. Das Statistische Bundesamt Deutschlands meldet so etwa 6,7 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Klingt nach einer guten Nachricht, oder? Ist es auch, vor allem für junge Unternehmen. Das sind die Firmen, die von der guten Konjunktur profitieren. Dennoch erklärte der Verband der Vereine Creditreform e.V. in einer Studie, das gerade etablierte Firmen sich trotz guter Konjunktur nicht halten können. Im ersten Halbjahr 2017 haben so laut Creditreform fast doppelt so viele ältere Firmen Insolvenz angemeldet als Firmen, die weniger als fünf Jahre auf dem Markt sind.

Hm, denkt man sich da. Das ist aber komisch. Gerade etablierte Firmen sollten, nun ja, eigentlich etabliert sein: Einen festen Kundenstamm haben, regelmäßige Umsätze, einen ordentlichen Gewinn. Aber genau das sind die Firmen, die versuchen zu wachsen, ohne dass sie ihre Kennzahlen oder KPIs im Auge behalten. Und warum verlieren die Entscheidet dieser Firmen den Überblick? Weil sie die Digitalisierung verschlafen.

Wichtige KPIs zur Steuerung des Unternehmens gehen über Umsatz und Gewinn hinaus. Klar, am Ende des Jahres zählen die schwarzen Zahlen. Doch bis da hin hast du 365 Tage, an denen du viel Mist bauen kannst. Deswegen ist es wichtig, neben den Finanzen auch andere Kennzahlen im Auge zu behalten. Und: Die wichtigsten Business-KPIs solltest du deswegen auch jederzeit und schnell zur Hand haben.

Finanzielle Business-KPIs:

Gewinn und Verluste: Die Kennzahlen Profit und die Ausgaben gehören im Prinzip in den Grundkurs Unternehmensführung. Nur Unternehmen, die auf Dauer profitabel sind, sind auch tatsächlich überlebensfähig. Ein regelmäßiges Prüfen dieser KPI zeigt dir außerdem, ob und wie die Firma wächst.

Umsatz und geplanter Umsatz: Es ist grundsätzlich immer wichtig, den geplanten und den erzielten Umsatz miteinander zu vergleichen. Anhand dieser Kennzahl erkennst du, ob dein Unternehmen seine Ziele tatsächlich erreicht.

Kosten und Budget: Auch hier vergleichst du zwei KPIs miteinander: Die Ausgaben deiner Firma und das dafür vorgesehene Budget. Diese Daten sind wichtig, um verantwortungsbewusster mit deinem Kapital umzugehen.

Da die Profitabilität des Unternehmens zu den wichtigsten Zielen einer jeden Firma gehört, kannst du diese Business-KPIs direkt im CoffeeCup-Dashboard einsehen. Dafür bieten wir dir verschiedene Module an, die diese Kennzahlen genau wieder geben.

Das CoffeeCup-Dashboard stellt die Business-KPIs übersichtlich dar.

Kunden:

Aquisekosten: Wie viel kostet es dich, neue Kunden zu gewinnen? Besonders Firmen, die projektbasiert arbeiten, befinden sich ständig auf der Suche nach neuen Kunden. Zeit, die du mit der Aqusie verbringst ist allerdings Zeit, die du nicht profitabel arbeitetst. Deswegen ist es wichtig, auch diese Kennzahl zu analysieren.

Abwanderungsquote: Analog dazu kannst du diese Zahl auch für fehlgeschlagene Aquiseprozesse nutzen. Überwiegt diese, ist es eventuell Zeit, deine Strategie anzupassen.

Auch diese KPIs sind essentielle Kennzahlen für ein jedes Unternehmen, die allerdings auch mehr Analyse verlangen. Wir empfehlen deswegen, dass du speziell für die Kundenaquise einen Task für deine Firma anlegst und diese Zeiten erfasst. Dann siehst du genau, wie viel Zeit du darauf verwendest. Je nach Erfolgsrate kannst du deine Strategie entsprechend anpassen.

Mitarbeiter:

Mitarbeiterentwicklung: Nach außen ist das offensichtlichste Anzeichen für das Wachstum einer Firma ist das Wachsen der Belegschaft. Je mehr die Firma verdient, desto mehr Angestellte kann sie beschäftigen – und desto mehr Angestellte benötigt sie auch, um die Kundenprojekte zu bewältigen.

Mitarbeiterzufriedenheit: Die Zufriedenheit eines Mitarbeiters zeigt sich an mehreren Komponenten. Zum einen daran, wie lange er einer Firma trau bleibt und zum anderen am Leistungsbeitrag. Glückliche Teammitglieder sind bereit, mehr für eine Firma zu leisten. Dies spiegelt sich direkt in der Qualität der Arbeit wieder.

Auch die Mitarbeiter-KPIs kannst du in der tiefergehenden Analyse in CoffeeCup einsehen. Bei allen Kennzahlen legen wir großen Wert darauf, sie übersichtlich und visuell ansprechend darzustellen. Analysieren musst du sie dann aber selber.

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