Allgemein
Elon Musks BFR: Wie Unternehmen Größenwahn effektiv einsetzen können
von Thomas Reppa
2. Oktober 2017

Nicht jeder Unternehmer ist ein Elon Musk. Doch drei Dinge können einen auf den richtigen Weg bringen: gute Ideen, Größenwahn und vorausschauendes Denken.

Elon Musk ist ein Nerd mit wahnsinnig viel Geld und wahnsinnig großen Ideen. Bereits Ende der 90er Jahre konnte sich der damals 28-Jährige als Millionär bezeichnen. Doch damit hörte Musk nicht auf. Nach X, PayPal, SpaceX, Tesla und vielen anderen Unternehmen gehört Musk zu den reichsten Menschen Amerikas.

Ende September setzte Musk seinen Plänen noch ein Sahnehäubchen auf: Sein Raketensystem SpaceX soll demnach ein System für Langstreckenflüge bilden. Nach dem Hyperloop und Tesla ist es ein weiteres visionäres Transportkonzept, das der Unternehmer anpackt.

Der Erfolg gibt ihm Recht: Mit dem Vorzeigeprojekt Tesla etwa schuf er etwas, an dem etablierte Autounternehmen wie BMW oder Audi bisher scheiterten. Diese Ideen – SpaceX, Tesla – stammen aus der Science Fiction und sind nichts weiter als verwirklichte Kinderträume. Der Glaube, diese Träume wahr zu machen ist Größenwahn.

Aber ist es das wirklich?

Denken wir mal darüber nach. Genau genommen basiert ja auch das Management-Prinzip OKR auf der Prämisse, Ziele hoch zu setzen und unweigerlich an ihnen zu scheitern. Elon Musk agiert nach diesem Prinzip – wir wissen schließlich nicht, wie viele Fehlversuche es gab, bis der erste funktionierende Prototyp von Tesla existierte. Musk gründete das Unternehmen im Jahr 2003. Schätzungsweise liegen zwischen 2003 und heute unzählige Autoleichen. Und schließlich setzt sich Musk ja immer neuere, krassere Ziele.

Halten wir also fest: OKR ist prinzipiell also nur eine Strategie gewordene Form von Größenwahn. Das klingt jetzt sehr negativ, ist es aber nicht. Nur wer eine Vision hat, kann Großes leisten. Und nur wer die Übersicht hat, kann zielgerichtet auf die Vision hinarbeiten. Wie schon zuvor im Blog besprochen lebt die OKR-Methode von Transparenz, Fokus und Disziplin. Kernbegriff ist hier die Transparenz. Durch eine transparente, offene Unternehmensführung schaffen die Mitarbeiter und Teammitglieder, sich ordentlich auf Ihre Aufgaben zu fokussieren. Aus Fokus wächst Disziplin.

Wer am Schluss als Visionär oder Größenwahnsinniger dasteht, zeigt die Geschichte. Aktuell ist Elon Musk ein Visionär – doch er wäre dies nicht ohne eine gehörige Portion Selbstvertrauen und sein gewaltiges Kapital. Skalieren wir dies auf unsere bescheideneren Maße kommen wir zu diesen Grundsätzen: Set goals, fail fast, don’t stop and drink lot’s of coffee. ☕️

DEMO-TERMIN

Bereit uns kennenzulernen?

In wenigen Minuten erklären wir Ihnen CoffeeCup und Sie können es sofort testen.

CoffeeCup Blog
Das könnte Sie auch interessieren