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Die OKR-Methode: Flexible Ziele setzen, ohne die Vision aus den Augen zu verlieren
von Thomas Reppa
28. April 2017

Google entwickelte sich rasend schnell: Aus einer Studienarbeit aus dem Jahr 1997 entwickelte sich innerhalb von 20 Jahren eine Firma, die mittlerweile fast 60.000 Angestellte hat und deren Produkte zu den erfolgreichsten aller Zeiten gehören. Neben den exzellenten Mitarbeitern, welche die Firma einstellt, baut der Erfolg der Firma sicherlich auch auf einem Prinzip auf: Dem Management-Tool OKR.

OKR steht für “Objectives & Key Results”. Bereits seit 1999 nutzt Google das Prinzip, und sie sich damit nicht alleine. Besonders bei Startups und technologischen Unternehmen ist OKR sehr beliebt: Twitter, LinkedIn und Zynga nutzen es, während es bei Intel seinen Ursprung fand. Die agilen Arbeitsmethoden und kurzfristig gesetzten Ziele, die OKR hervorhebt, machen es für diese Unternehmen ansprechend.

Im Vordergrund stehen bei OKR die Ziele (objectives) und Meilensteine (key results). Diese werden kurzfristig geplant, damit sich die Mitarbeiter besser auf die spezifischen Ziele und Maßstäbe konzentrieren kann.

Als Manager basieren Sie Ihre Ziele auf folgender Formel.

“Ich werde (Ziel) erreichen, und an (Meilensteinen) gemessen werden.”

Bei der Setzung der Ziele richtet sich der Manager nach folgenden Richtlinien:

  • Die Ziele werden hoch gesteckt und setzten den Mitarbeiter so unter Druck.
  • Die Meilensteine sind konkret messbar und werden mit einer Zahl bewertet. Google nimmt etwa eine Skala von 0 bis 1.0.
  • Die OKRs in einer Firma sind öffentlich. So kann jeder in der Firma sehen, woran der jeweils andere arbeitet.
  • Das Optimum eines OKR befindet sich bei einer Zielerreichung von 60 – 70%. Wenn jemand ständig seine Ziele erreicht, sind die Ziele nicht hoch genug gesteckt.
  • Schlechte Werte sollten als Daten verwendet werden, um die neuen OKRs zu definieren.
  • OKRs entsprechen nicht der Bewertung eines Mitarbeiters
  • OKRS sind keine geteilte To-Do-Liste

Besonderheiten von OKR

In der Praxis unterscheiden sich OKRs von anderen Techniken vor allem über die ambitionierte Zielsetzung. Durch diese Vorgaben entwickeln Teams einen eigenen Ehrgeiz, Dinge zu riskieren, um die Ziele zu erfüllen. Auch wenn das eigentliche Ziel nicht voll erfüllt wird, schafft das Team so doch mehr, als sie ursprünglich für möglich hielten. Dank OKR verlassen Ihre Mitarbeiter ihre Komfortzone, setzen Prioritäten und lernen sowohl von Erfolgen als auch von Rückschlägen.

Zudem ist das Prinzip sehr flexibel. Jede Firma, sogar jede Abteilung innerhalb eines Unternehmens, kann OKR so anwenden, wie es zu ihnen passt. Durch die flexible und kurzfristige Zielsetzung bleiben die Mitarbeiter motiviert und haben abwechslungsreiche Aufgaben. Zudem ist der Prozess sehr einfach, die Ziele und die Meilensteine klar definiert. Das bietet jedem Mitarbeiter eine klare Aufgabenstellung, an der er sich halten kann. Bei OKR gleicht die Vision einer Firma oder eines Produkts gepaart mit deren Strategie dem langfristigen Plan. Die sich schnell ändernden Taktiken hingegen gleichen eher den kurz- und mittelfristig gesetzten Zielen. So schaffen es Unternehmen wie Google, ihre Vision nicht aus den Augen zu verlieren und die Firma dennoch konsistent und kohärent weiter zu entwickeln und dabei profitabel zu bleiben.

Implementierung von OKR mit CoffeeCup

CoffeeCup hilft Ihnen als Manager, OKR effektiv einzusetzen. Um OKR effektiv einzusetzen, muss eine Firma drei Kernkonzepte, Transparenz, Fokus und Disziplin, verinnerlichen. CoffeeCup hilft dem Manager dabei, sein Unternehmen oder Team transparent zu führen. Dank Features wie ihrem persönlichen Dashboard, Projekt- und Kundenanalysen  weiß Ihr Teammitglied jederzeit, wie viel Budget bei den Projekten noch übrig ist, wie die Aufgaben verteilt werden und wie seine Arbeit in das Projekt einzahlt. Zudem sieht er in der digitalen Personalakte die wichtigen Meilensteine seiner Arbeit im Team.

Aus dieser Transparenz lernt der Mitarbeiter, sich zu fokussieren und zu disziplinieren. Sie und Ihr Team sehen, welche Aufgaben einfach zu bewältigen waren und wo Sie sich noch verbessern können. Aus den smarten Daten, die CoffeeCup Ihnen bereit stellt, ziehen Sie die Schlüsse, die Sie brauchen um Ihre Arbeitsweise effizienter und profitabler zu gestalten. Wer weiß – vielleicht schaffen Sie es mit OKR und CoffeeCup zum nächsten Google zu werden.

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