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Die Crux mit dem Change: Warum Change Management so schwer ist und wie Sie es dennoch hinbekommen
von Thomas Reppa
26. Mai 2017

Unsere Welt befindet im steten Wandel. Das schließt die Arbeitswelt nicht aus und stellt oft Führungskräfte die Herausforderung: Wie kann ich mein Unternehmen ohne großen Aufwand erfolgreich verändern und effizienter machen? Dafür müssen Sie die Schwierigkeiten des Change Managements verstehen und sich fünf einfache Tipps zu Herzen nehmen.

Menschen sind sture Tiere, stur und widerspenstig. Wir lieben Routinen, so sehr wir uns auch sträuben, dies zuzugeben. Veränderungen sind deswegen – sowohl privat als auch professionell – oft nur schwer hinzunehmen. Der englische Ökonomen John Maynard Keynes formulierte deswegen bewusst die These: “Die größte Schwierigkeit der Welt besteht nicht darin, Leute zu bewegen, neue Ideen anzunehmen, sondern alte zu vergessen.”

Dabei verändert sich die Welt heute rasend schnell. Veränderungen sind ein Teil unseres täglichen Lebens und trotzdem nicht unbedingt gern gesehen. Deswegen gibt es in der Organisationstheorie den Begriff Change Management, der sich mit dem Wandel in Unternehmen beschäftigt. Prinzipiell ist das Ziel von Change Management, Leute dazu zu bringen, eine effizientere Denkweise anzunehmen. Wo wir wieder am Anfang stehen: Menschen sind stur.

Probleme des Change Management

Dies hängt zum einen mit der Programmierung unseres Gehirns zusammen. Laut Autor Dr. David Rock hängt der Erfolg von Change Management mit eben dieser zusammen. In seinem Buch, “Quiet Leadership” schreibt der Psychologe: “Wenn Sie Menschen befehlen, sich zu ändern und wie sie dies anstellen sollen, alarmiert der präfrontale Kortex die Amygdala, das Gefahrenzentrum des Gehirns. Je mehr Sie versuchen, Ihre Leute davon zu überzeugen, dass Sie Recht und die anderen Unrecht haben, desto mehr werden sie sich wehren. Das Gehirn versucht, sich vor Gefahren zu verteidigen.”

Wenn Sie in Ihrer Firma eine Veränderung implementieren wollen, ist es Ihre Aufgabe, dies Ihren Mitarbeitern schmackhaft zu machen – und zwar ohne die Chefkeule zu schwingen und den gewünschten Change durchzuprügeln. Jerry Manas, Unternehmensconsultat und Autor, schrieb in einer 10-teiligen Blogserie, wie man als Führungskraft Veränderungsprozesse am Arbeitsplatz meistern kann. Laut Manas werde “eine Veränderung oder ein Tool nicht von den Mitarbeitern angenommen, wenn es ihnen nicht die Arbeit erleichtert.” Sollte dies dem Team nicht direkt helfen (was es möglicherweise nicht tut), sei es Ihre Aufgabe die Pain Points gemeinsam mit den Mitarbeitern zu identifizieren und sie anzupacken.

Fünf Schritte, um Veränderungen sinnvoll zu implementieren

1. Bereitschaft evaluieren

Es ist Ihre Aufgabe zu wissen, ob Ihr Team bereit für Änderungen ist und ob der Zeitpunkt stimmt. In einer kurzen Session oder Umfrage können Sie Ihre Ideen vorstellen und mit Ihrem Team darüber diskutieren. Zudem sollten Sie das Arbeitspensum Ihrer Mitarbeiter kennen und verstehen, damit Sie wissen, wann Sie die Veränderungen einführen.

2. Bleiben Sie Transparent

Kommunizieren Sie Ihrem Team, warum Sie sich entschieden haben, ein neues Tool oder System zu implementieren. Halten Sie Ihre Mitarbeiter während des Prozesses auf dem Laufenden – erklären Sie, welche Tools Sie sich ansehen, was Sie sich vorstellen und wie und wie viel Sie recherchieren. Das ermöglicht Ihren Mitarbeitern, aktiv am Change mitzuarbeiten.

3. Adressieren Sie Bedenken

Sobald Sie sich für den Change und die dazugehörigen Werkzeuge entschieden haben, sollten Sie Ihren Mitarbeitern eine Plattform bieten, um ihre Bedenken zu äußern. Das lässt Sie über den Tellerrand blicken und neue Perspektiven erfahren und gibt den Mitarbeitern abermals eine Möglichkeit, zur Veränderung beizutragen.

4. Messen Sie den Erfolg

Bleiben Sie weiterhin im Gespäch mit Ihrem Team. Gefällt ihnen das neue Tool oder System? Erleichtert es ihnen die Arbeit? Als Stütze können Sie das DICE-Prinzip benutzen, das von der Harvard Business Review entwickelt wurde. DICE wurde ins Leben gerufen, damit Unternehmen beurteilen können, ob ein Programm erfolgreich in der Firma eingeführt wurde. Das Punktesystem basiert auf vier Faktoren: Dauer, Integrität, Engagement (Commitment) und Aufwand (Effort).

5. Ständige Evaluierung

Mit der erfolgreichen Einführung eines Produkts ist der Change-Prozess nicht abgeschlossen. Bleiben Sie weiterhin in Kontakt mit Ihrem Team und erkundigen Sie sich regelmäßig, ob sie mit den Neuerungen zufrieden sind.

Veränderungen waren nie so simpel: CoffeeCup ist in wenigen Schritten einsatzbereit

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