Allgemein
Den Biss der Kobra meiden: Ziele erfolgreich planen
von Thomas Reppa
21. August 2017

Mitarbeiter brauchen konkrete Ziele, auf die sie hinarbeiten. Werden ein Ziel und die dazugehörigen Aufgaben jedoch nicht konkret formuliert, baut sich ein Team schnell Schleichwege ein, um das Ziel zu erreichen. Dies kann eine konkrete Zielerreichung hindern und heißt im Fachjargon “der Kobra-Effekt” oder “Verschlimmbessern”. Wir verraten, wie Sie ihn umgehen.

Kobras sind gefährlich und angsteinflößend. Kein Wunder also, dass eine große Menge der giftigen Schlangen eine ziemlich beunruhigende Situation verursacht. Der – unbestätigten – Legende nach gab es im frühen 20. Jahrhundert mehreren indischen Städten eine Kobraplage. Der britische Gouverneur soll deswegen eine Belohnung für jede getötete Kobra versprochen haben, welche nach Übergabe eines Kobraschwanzes ausgezahlt wurde.

Kobra-Effekt: Kurzzeitige Verbesserung, langfristige Verschlimmerung einer Situation

Als Resultat nutzten jedoch viele Einheimische einen Schleichweg: Sie begannen, Kobras zu züchten, um sie anschließend zu töten. Die britische Regierung kam dem auf Schliche und endete das Programm. Als die Kobras für die Züchter ihren Nutzen verloren, wurden sie in die Wildnis entlassen und fanden ihren Weg zurück in die Städte. Die Kobraplage, die für kurze Zeit keine mehr war, verschlimmerte sich um ein Vielfaches. Die Maßnahme der Briten verschlimmbesserte die Situation. 

Vom Kobra-Effekt spricht man also, wenn bestimmte Problemlösungen fruchtlos bleiben, weil Menschen keinen Anreiz haben, die Aufgabe gewissenhaft auszuführen. Viele Zeiterfassungstools verlocken dazu, den Timer laufen zu lassen, ohne tatsächlich am Projekt zu arbeiten. Geloggte Zeit ist gearbeitete Zeit, richtig? Falsch. Diese Einstellung verfälscht die Metriken und erschwert sowohl Projektmanagement als auch Budgetierung. Dabei ist es so simpel, die Schleichwege aus den Köpfen von Teammitgliedern und Mitarbeitern zu streichen: Mit einer transparenten, datengetriebenen Unternehmensführung.

Mit CoffeeCup den Kobra-Effekt meiden: Ziele erfolgreich planen

CoffeeCup ermöglicht genau dies. Das Zeiterfassungstool registriert nicht nur trocken die abgearbeiteten Aufgaben der einzelnen Projekte, sondern bietet eine ausführlich Analyse der einzelnen Projekte und Aufgaben. Dadurch ist es dem Projektmanager und den Teammitglieder möglich, jederzeit den aktuellen Stand sowie eine langfristige Aufarbeitung der Projekte zu sehen. Die Teammitglieder sehen schon im Dashboard, wo ihre Arbeit hin fließt und der Projektmanager kann seine Ressourcen richtig einsetzen. Diese Transparenz generiert Vertrauen und Zufriedenheit und delegiert Verantwortung. Verantwortungsbewusste, zufriedene Menschen führen die ihnen aufgetragenen Aufgaben mit großer Wahrscheinlichkeit gewissenhafter aus und werden keinen Schleichweg nutzen. Ziele werden nicht nur gesetzt, sondern auch erfolgreich erreicht – ein Aspekt, den der besagte britische Gouverneur in der Legende des Kobra-Effekts nicht bedacht hatte.

Wie bei anderen Kolonien missbrauchte und unterdrückten die Briten jahrelang die indischen Einheimischen. Logischerweise waren diese mit der Situation überhaupt nicht zufrieden und nutzten die erste Gelegenheit, um ihrerseits die britischen Kolonialisten auszunutzen. Wären  die Briten transparent gewesen und hätten den Grund für die Kobrajagd genannt – die Bereinigung der indischen Städte und das Wohlsein der Einwohner – wäre die Legende vermutlich anders ausgegangen.

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