Allgemein
Daten in Deutschland speichern: Raus aus amerikanischen Cloud-Servern
von Thomas Reppa
16. Mai 2017

OneDrive, Google Drive, Dropbox, iCloud… Cloud-Server boomen, und werden auch in Unternehmen immer öfter einem lokalen Transferlaufwerk vorgezogen. Doch eben genannte Cloud-Anbieter haben eines gemeinsam: Sie stammen aus den USA. Wir empfehlen Ihnen, sich nach Alternativen aus der EU umzusehen.

Am 11. Mai unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein neues Dekret zur IT-Sicherheit. Damit ändert er an der Politik Barack Obamas zwar nur wenig, dennoch fürchten auch IT-Experten den Einfluss Trumps. “Wir sind nicht den Anbietern gegenüber skeptisch, die machen schon einen guten Job.”, erklärt Journalist Holger Bleich vom Computermagazin c’t dem ORF. “Aber wir haben große Datenschutzbedenken seit Donald Trump das Land regiert.”

Cloud-Speicher in Deutschland nutzen: Wegen des Datenschutzes

Freilich war auch die amerikanische Datenschutzpolitik schon vor Trump nicht lupenrein: Schon 2015 erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Datenschutzabkommen zwischen den USA und der EU für ungültig. Personenbezogene Daten seien laut dem Urteil nicht ausreichend vor staatlichem Zugriff geschützt. Das betrifft nicht nur US-Amerikaner – das betrifft auch diejenigen, die eine amerikanische Cloud nutzen. Auch wenn Sie nichts zu verbergen haben – wovon wir ja grundsätzlich ausgehen – die NSA und kooperierende Geheimdienste dürfen wegen des Patriot-Acts theoretisch auf Ihren Online-Speicher zugreifen und diese Daten auch speichern. In Deutschland braucht der Bundesnachrichtendienst BND zudem auch erst einen richterlichen Beschluss, um auf Ihre Daten zugreifen zu können.

Amerikanische Cloud-Speicher: Oft nicht mit Unternehmensrichtlinien konform

Der mangelnde Datenschutz bei amerikanischen Cloud-Speichern wirkt sich direkt darauf auf, wie und wo Sie Ihre Cloud verwenden dürfen. Der Veritas-Report 2017 ergab, dass ein Viertel der Studienteilnehmer Dienste wie Dropbox, Google Drive oder Microsoft OneDrive auch in der Arbeit nutzten, obwohl diese Clouds mit den Sicherheitsbestimmungen ihres Jobs nicht konform sind.

Vermarktungsabsichten von US-Unternehmen

So manche Firma lebt vom Geschäft mit unseren Daten, etwa Google. Die Firma aus Mountain View, Kalifornien nutzt unsere Daten, unser Verhalten online, um ihre Produkte ständig zu verbessern. Wollen Sie nicht, dass diese Firmen mehr Daten als absolut nötig über Sie haben, sollten Sie diese Cloud-Anbieter meiden.

CoffeeCup nutzt deutsche Server für Ihre Daten.

Bei CoffeeCup sind Ihre Daten sicher

Die Server von CoffeeCup nutzen mit Amazon Web Services zwar auch ein amerikanisches Produkt, doch unsere Server stehen in Deutschland. Das bedeutet, dass diese auch den strengen Sicherheitsvorschriften der EU unterliegen und so mit der internationalen Norm ISO 27001 akkreditiert sind. Zudem verschlüsseln wir Ihre Daten via SSL und bieten so denselben Schutz wie Banken beim Online-Banking. Bei CoffeeCup müssen Sie also keine Angst haben, dass Donald Trump mitliest – falls er sich mal von Fox-News losreißen kann.

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