Allgemein
Browser vs. Native: Welche App ist die richtige für Sie?
von Thomas Reppa
22. Juni 2017

Apps regieren unser digitales Leben. Sei es auf dem Smartphone oder auf dem Laptop, die kleinen und großen Programme vereinfachen und strukturieren unseren Alltag. Gerade auf Smartphones finden Sie eher native Apps als browserbasiertes Applikationen. Diese haben Vorteile – aber auch entscheidende Nachteile.

Die App, kurz für application oder zu Deutsch Anwendung entspricht nichts anderem als das herkömmliche Computerprogramm. Wir unterscheiden zwischen der Native-App, die für bestimmte Plattformen entwickelt wird und auf den entsprechenden Endgeräten liegt, und der Browser-App, die über jeden Browser aufgerufen werden kann. Beide Arten der App-Entwicklung haben essentielle Vorteile, die wir Ihnen hier zeigen möchten.

Native Apps – performanter Lokalheld

Native Apps befinden sich direkt auf dem Endgerät des Nutzers. Vor allem bei mobilen Apps steckt viel Arbeit in der Entwicklung der App, da sie auf das Betriebssystem zugeschnitten werden müssen. Sowohl Android als auch iOS befinden sich zudem in der ständigen Weiterentwicklung, weswegen auch die Applikationen für das System stets angepasst werden müssen. Durch die lokale Integration im Endgerät haben diese Apps aber einige Vorteile.

  • Usability: Eine native App fügt sich im Idealfall nahtlos in Nutzung und Design der mobilen Betriebssysteme ein. So denken die User bei der Nutzung nicht um und können sich einfacher orientieren.
  • Performance: Native Apps liefern im Normalfall eine stärkere Performance, da die App bereits auf dem Smartphone oder Laptop installiert ist und deswegen nicht von einer Verbindung zum Internet abhängt.
  • Grafik und Visualisierung: Gerade im Gaming-Bereich sind gute Grafiken Pflicht um das gewünschte Spielerlebnis zu liefern. Auch hier entscheidet eine gute Performance über Erfolg oder Misserfolg der App.
  • Geräteschnittstellen: Durch die direkte Installation auf dem Smartphone können Apps auf die verfügbare Hardware zugreifen. So lassen sich von vielen zusätzlichen Messaging- oder Fotografie-Apps direkt Bilder aus der App heraus schießen.
  • Schnittstellen mit dem Betriebssystem: Gerade im Gaming- und Sport-Bereich sind zudem auch System-APIs notwendig, mit denen etwa In-App-Käufer getätigt oder auf zentrale Dienste des Smartphones zugegriffen werden können.

Web-Apps: Einfach im Browser unterwegs

Apps, die im Browser leben, verzichten zwar auf Funktionen, die sich nur in iOS oder Android finden, sind mittlerweile trotzdem sehr vielseitig geworden. Einige APIs sind inzwischen auch im Browser möglich – auch CoffeeCup nutzt eine offene API und lässt sich so in andere Programme integrieren. Im Gegensatz zu nativen Apps braucht die Browser-App meistens eine stehende Internet-Verbindung. Ein entscheidender Kritikpunkt – doch auch Web-Apps haben einige Vorteile:

  • Vertrieb: Sie haben die Hoheit über die Distribution und sind nicht von den App-Stores abhängig. Zwar bedeutet das für Sie und Ihr Team viel Arbeit, Sie streichen jedoch auch den Gewinn ein, ohne einen Teil des Gewinns an Dritte abzugeben.
  • Nähe zum Kunden: Da Sie dem Kunden Ihre App direkt verkaufen, haben Sie den direkten Kontakt zu ihm und können schnell auf auf eventuelle Supportanfragen reagieren. Von dieser Nähe profitieren Sie und Ihr Kunden gleichermaßen. Sie stehen im direkten Kontakt ohne, dass ein App-Store zwischengeschalten ist und können so eine Beziehung zueinander aufbauen.
  • Usability: Die Web-App installieren Sie über das eintippen einer URL in den Browser. Sie müssen sich also weder mit Systemanforderungen herumschlagen, noch Zeit auf eine langwierige Installation verwenden. Die einzigen Anforderungen sind ein Browserfenster und eine aktive Internetverbindung.
  • Unabhängigkeit: Nicht nur sind Web-Apps einfach für Nutzer zu verwenden, sie sind auch einfacher zu entwickeln, da Sie sich nicht um die Anforderungen verschiedener Betriebssysteme kümmern müssen.

Warum CoffeeCup eine Web-App ist

Das Ziel von CoffeeCup ist es, den Workflow von möglichst vielen Firmen unabhängig von deren Hardware und Software zu optimieren. Deswegen entschieden wir uns für das browserbasiertes System, bei dem Sie wirklich schnell und einfach angemeldet sind und nach zwei Sekunden loslegen können. Zudem ist es uns wichtig, die App mit unseren Usern stets zu verbessern. Deswegen sorgen wir für eine direkte Kommunikation zwischen Ihnen und unserem Team. Für manche Apps mag der native Weg der richtige sein – doch CoffeeCup brilliert im Browser.

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