News
Bravo, Hamburg: So geht Digitalisierung!
von Thomas Reppa
6. November 2017

Hamburger können Behördengänge bald im Internet erledigen. Denn die Senatskanzlei der Hansestadt führt 2018 das Amt des Chief Digital Officers ein und will so die Digitalisierung noch weiter voran treiben. Wir klatschen begeistert in die Hände und fragen uns: Warum nur in Hamburg?

Wir Münchner sind gerne überall die Besten. Im Autobauen, im Fußball und im Bierbrauen sowieso. Aber nicht in der Digitalisierung. Es schmerzt, diese Worte zu schreiben, aber Hamburg gleicht in Sachen Digitalisierung dem FC Bayern – und München eher dem HSV.

Hamburg führt Amt für Digitalisierung ein

In Hamburg wird die Digitalisierung nämlich 2018 zur Chefsache: Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, entsteht innerhalb der Senatskanzlei das neue Amt IT und Digitalisierung unter der Leitung vom Wirtschaftsinformatiker Christian Pfromm. Dieses Amt behandelt dann unter anderem die Themen Informationtechnik, eGovernmant – also digitale Verwaltung – und “Leitstelle digitale Stadt”.

Pfromm und sein Team haben dann ab 2018 drei wesentliche Aufgaben: Zum einen analysieren sie die Digitalstrategien aller Behörden und unterstützen so etwa die die Wirtschaftsbehörde bei ihrem Vorhaben, den Hafenverkehrt zu digitaliseren. Zum anderen werde dann die Software der Verwaltung untersucht und gegebenenfalls mit moderneren Alternativen ersetzt. “Wir wollen nicht von der Überalterung der IT-Verfahren überrascht werden, sondern frühzeitig sehen, was wo zu tun ist.”, erklärt Christoph Krupp (SPD), der zuständige Chef der Senatskanzlei Christoph.

Nie wieder Nummer ziehen: Behördengänge im Internet erledigen

Die dritte und finale Aufgabe dagegen ist ein Mammutprojekt, aber auch eines, das dringend nötig ist. So will das Amt IT und Digitalisierung die städtische Verwaltung so weit digitalisieren, dass die Hamburger einen Großteil ihrer Anliegen zu Hause vor dem Rechner erledigen können. Alle Bürger bekommen dann ein Servicekonto, über das sie die Angebote der Verwaltung erreichen und auch die Gebühren bezahlen können. Nur noch in Ausnahmefällen eine Nummer ziehen und seelenverzehrende Stunden warten… Jegliche Verwaltungsanliegen daheim auf der Couch erledigen… Der Himmel auf Erden!

Hamburgs neues Amt ist eine Kampfansage an andere deutsche Städte. Noch Anfang 2016 hielt München die Poleposition als “Digitalstandort Nummer eins” ein, doch innerhalb von zwei Jahren kann sich viel tun. Schon jetzt ist in der Hansestadt ist das öffentliche WLAN sehr weit ausgebaut, die U-Bahnen haben zwischen den Sitzen USB-Ladestecker und die meisten Dokumente und Daten der Verwaltung stehen allen Bürgern im Netz zur Verfügung. Die Einführung des neuen Amts bestätigt Hamburg in seinem Vorhaben, die innovativste Stadt Deutschlands zu werden oder gar bleiben.

Digitalisierung fängt im Kleinen an: Etwa in Ihrer Firma mit CoffeeCup

Wir müssen uns an Hamburg ein Beispiel nehmen. Nicht nur auf Bundesebene. Gerade auf lokaler und regionaler Ebene können wir schneller agieren und Lösungen implementieren. Und das überträgt sich dann auch auf Deutschland als Ganzes. “Deutschland als Wirtschaftsstandort muss einfach schneller werden,” weiß auch CoffeeCup-CEO Thomas Reppa.

Deswegen tragen wir mit CoffeeCup aber auch einen kleinen, aber entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung der Bundesrepublik bei: Wir liefern ein Digitalisierungs- und Automatisierungs-Tool für kleine und mittlere Unternehmen. Für diese gibt es bisher wenige bis gar keine Software – dabei sind sie ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft. Auch Sie können dabei helfen, die Digitalisierung in Deutschland weiter voran zu treiben. Sie müssen nur im Kleinen, in Ihrem Unternehmen anfangen.

DEMO-TERMIN

Bereit uns kennenzulernen?

In wenigen Minuten erklären wir Ihnen CoffeeCup und Sie können es sofort testen.

CoffeeCup Blog
Das könnte Sie auch interessieren